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UUID Generator

UUIDs in v4 (zufällig) oder v7 (zeitstempel-basiert, sortierbar) erzeugen.

So funktioniert das Tool

UUIDs sind 128-Bit-Identifier, die kollisionsfrei generierbar sind, ohne dass eine zentrale ID-Vergabe nötig wäre. Der Standardanwendungsfall: Primärschlüssel in verteilten Datenbanken, Idempotency-Keys in API-Calls, Tracing-Spans in Observability-Stacks. Unser Generator erzeugt UUID v4 (zufällig, sicher) und UUID v7 (zeitsortiert, ab Mitte 2024 RFC 9562). Beide entstehen lokal via crypto.getRandomValues - kryptografisch sicherer Zufall, kein Server, keine Korrelation zwischen deinen IDs und unserer Logs.

Typische Anwendungsfälle

Primärschlüssel für neue DB-Tables

v7-UUIDs als BIGINT-Alternative: zeitsortiert wie ein AUTO_INCREMENT, aber ohne Vergabe-Konflikt zwischen Replikas und ohne Aufschluss über Datensatz-Anzahl.

Idempotency-Key für Bezahl-APIs

Stripe, Mollie und PayPal akzeptieren einen Idempotency-Key Header pro Request, der mehrfaches Abbuchen verhindert. v4-UUID ist das Standard-Format.

Stable Test-Fixtures

Wenn dein Test eine konkrete UUID braucht (für Snapshot-Tests, Datenbank-Seeds), generierst du sie einmal hier und hardcodest sie in die Fixture.

Korrelations-IDs für Logs

Bei einem manuellen Debug-Run eine UUID generieren, in den Request-Header einkleben und später in Sentry/Datadog/Grafana filtern.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen v4 und v7?

v4 ist 122 Bit reine Zufallsdaten - perfekt für Anwendungen, bei denen die Vorhersagbarkeit von IDs eine Sicherheitseigenschaft ist. v7 enthält in den ersten 48 Bit einen Unix-Timestamp in Millisekunden, danach Zufall - damit sind v7-IDs natürlich nach Erstellungszeitpunkt sortierbar (B-Tree-freundlich für Datenbanken).

Sind die UUIDs hier kryptografisch sicher?

Ja. Wir nutzen crypto.getRandomValues, das in modernen Browsern die OS-CSPRNG anzapft (auf macOS arc4random, auf Linux getrandom, auf Windows BCryptGenRandom). Die Kollisionswahrscheinlichkeit zweier v4-UUIDs liegt bei ~2^-122 - astronomisch unwahrscheinlich, auch über Milliarden generierter IDs.

Wann sollte ich v7 statt v4 nehmen?

Immer wenn die UUID in einer indizierten Datenbank-Spalte landet und du Sortier-Performance willst (Cursor-Pagination, sortierte Listen, Daten-Locality im B-Tree). v4 wenn die UUID öffentlich exponiert wird und du verhindern willst, dass jemand aus der ID den Erstellungszeitpunkt zurückrechnet.

Werden die UUIDs irgendwo gespeichert?

Nein. Sie werden im Browser generiert und nur an dich angezeigt. Es gibt kein Logging, keine Server-Komponente, keine Analytics auf die generierten Werte. Du kannst das Tool gefahrlos für interne Idempotency-Keys oder Production-Datenbank-Seeds nutzen.

Kann ich auch v1, v3 oder v5 generieren?

Aktuell nicht. v1 ist veraltet (leakt MAC-Adresse), v3/v5 sind Namespace-basiert und brauchen ein Eingabe-Tupel statt purem Zufall. Wenn du eine Namespace-UUID brauchst, sag uns Bescheid - das Tool lässt sich erweitern.

Verwandte Tools

Alle Daten bleiben in deinem Browser. Kein Server, kein Tracking.